13. Juni 2026  – 8. Unterbrunner SeifenkistenRennen

Heimsiege, Spannung und beste Stimmung – Was für ein Renntag!

Beim 8. Unterbrunner Seifenkistenrennen stimmte einfach alles: strahlender Sonnenschein, eine hervorragende Organisation, begeisterte Teilnehmer und rund 1.000 Zuschauer entlang der Strecke. Dazu packende Duelle, spektakuläre Fahrten und am Ende sogar Heimsiege in beiden Rennklassen – für viele war es das schönste Rennen bisher.

Die Startplätze bei den „Jungen Wilden“ und den „Rennsemmeln“ waren erneut restlos vergeben. Ein Team musste nach einem Verkehrsunfall auf der Anreise zwar kurzfristig absagen, glücklicherweise wurde dabei niemand verletzt. Auch auf der Strecke ging es nicht immer ohne Zwischenfälle zu: Einige Fahrer landeten in den Strohballen, zwei Kisten kollidierten und sogar ein Überschlag war zu sehen. Dank des bewährten Sicherheitskonzepts blieb jedoch alles ohne ernsthafte Folgen.

Ein besonderes Highlight war das Promi-Duell zwischen Landrat Stefan Frey und Gautings neuem Bürgermeister Max Platzer. Beide gingen mit sichtbarem Respekt, aber auch großem Ehrgeiz an den Start. In einem spannenden Rennen setzte sich Frey schließlich knapp durch und freute sich sichtlich über seinen Pokal.

Für die größten Jubelstürme sorgten jedoch die regulären Rennen. Bei den „Jungen Wilden“ triumphierten überraschend die „Frechen Früchte“. Maximilian, Lorenz, Magdalena und Emilia überzeugten nicht nur auf der Strecke, sondern gewannen mit ihrer liebevoll gestalteten Seifenkiste auch den Schönheitspreis. Im Finale verwiesen sie Henry Gustav Lehmann aus der Schweiz auf Platz zwei. Dritte wurde Anna Collett vom Team Klarwein.

Auch bei den „Rennsemmeln“ blieb der Sieg in Unterbrunn. Julian Ruschig, der bereits bei den Nachwuchsrennen erfolgreich war, setzte sich nun auch bei den Erwachsenen durch. In einem packenden Finale behielt er gegen den erfahrenen Klaus Wagenstetter aus Pfaffing die Nerven und sorgte für einen umjubelten Heimsieg. Platz drei ging an Peter Schröfl junior, den Schönheitspreis erhielt die Jugendfeuerwehr.

So endete ein Tag voller Emotionen, Begeisterung und Gemeinschaft. Bei der Siegerehrung brachte es Andi treffend auf den Punkt: „Der liebe Gott ist ein Unterbrunner.“ Und als Mandi gefragt wurde, ob es in zwei Jahren wieder ein Rennen geben werde, kam die Antwort ohne Zögern: „Mach ma!“ Damit dürfte die Vorfreude auf die nächste Auflage bereits begonnen haben.

Vielen Dank an alle Teilnehmer, Besucher und die vielen helfenden Hände – ihr macht dieses Event zu etwas ganz Besonderem!

Ein herzliches Dankeschön auch an Thomas Schuster für die wunderbaren Bilder und an Johanna Heb für das tolle Video.

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